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dena legt Leitstudie Integrierte Energiewende vor – ewi ER&S ist wissenschaftlicher Hauptgutachter

4. Juni 2018 | Deutschland kann seine Treibhausgasminderungsziele von 80 Prozent und auch 95 Prozent bis 2050 mit erhöhten Anstrengungen in allen Sektoren erreichen. Dazu müssen der Ausbau und die Integration erneuerbarer Energien forciert, der Endenergieverbrauchs durch umfassende Energieeffizienzanstrengungen gesenkt und synthetische erneuerbare Energieträger in großem Umfang eingesetzt werden. Ein breiter Technologie- und Energieträgermix ermöglicht dabei eine kostengünstigere und robustere Transformation des Energiesystems, als ein verstärktes Setzen auf strombasierte Anwendungen. Dies sind zentrale Erkenntnisse aus der Leitstudie Integrierte Energiewende der Deutsche Energie-Agentur (dena), die Impulse für die Gestaltung des Energiesystems bis 2050 geben will. ewi ER&S ist wissenschaftlicher Hauptgutachter der Studie. [Studie] [Pressemitteilung des Auftraggebers]

ewi ER&S untersucht die kosteneffiziente Umsetzung der Sektorenkopplung

14. Mai 2018 | Die Studie untersucht Optionen für eine mittel- und langfristige Erreichung der deutschen Klimaziele bis zum Jahr 2050. Im Fokus steht die Ermittlung kostenoptimaler Entwicklungspfade in den Endenergieverbrauchssektoren Gebäude, Verkehr, Industrie sowie im Sektor Energie. Die Untersuchung kommt zu dem Ergebnis, dass eine technologieoffene Herangehensweise einer weitgehenden Elektrifizierung der Verbrauchssektoren vorzuziehen ist. Ergänzend werden die deutschen Klimaziele in den europäischen Kontext eingeordnet, Anreizstrukturen aus Akteursperspektive analysiert sowie Handlungsempfehlungen für eine Weiterentwicklung rechtlicher Rahmenbedingungen erarbeitet. Die Untersuchung wurde im Auftrag des Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen erstellt. Unser Kooperationspartner für die Betrachtung der Implikationen auf Ebene der Stromnetze ist die ef.Ruhr GmbH. [Studie Kurzfassung] [Studie Langfassung] [Pressemitteilung des Auftraggebers]

Neue ewi ER&S Studie: Keine Teilung des europäischen Gasmarkts durch Nord Stream 2

1. März 2018 | Eine neue Studie von ewi ER&S befasst sich mit der Frage, ob die Nord Stream 2-Pipeline für eine Teilung des europäischen Gasmarkts sorgen könnte. Die Studie „Central European Gas Market Congestion Analysis“ zeigt, dass unter Beachtung von realen Pipelinekapazitäten, den aktuellen EU-Marktregeln und lokalem Gasverbrauch, die Nord Stream 2-Pipeline nicht zur Marktteilung genutzt werden kann, da im europäischen Binnenmarkt nach bereits geltenden Regeln die Importeure und damit auch die Kunden vor einem derartigen Verhalten geschützt sind. Selbst wenn man zusätzlich einen erhöhten Gasbedarf in Osteuropa annimmt, wäre eine derartige Strategie zur Spaltung des Marktes weder erfolgreich noch zielführend. [Studie (englisch)]

Termine

15th International Conference on the European Energy Market

29. Juni 2018, Lodz | ewi ER&S Research Associate Samir Jeddi stellt seine Forschung zum Thema "A Model based Market Power Analysis of the German Market for Frequency Containment Reserve" vor. Weitere Informationen erhalten Sie hier.

Jahrestagung Kompetenzzentrum Systemtransformation: Sektorenkopplung im digitalen Industrieland NRW

06. Juli 2018, Düsseldorf | ewi ER&S Geschäftsführerin Dr. Christina Elberg hält auf der Jahrestagung des Kompetenzzentrums Systemtransformation der EnergieAgentur.NRW einen Vortrag mit anschließender Diskussion zum Thema "Wirkung der Sektorenkopplung auf die Energieinfrastruktur". Weitere Informationen erhalten Sie hier.

Save the date: ewi Energietagung 2018

26. September 2018, Köln | Informationen gibt Melanie Tillmann, E-Mail-Kontakt, Tel.: +49 (0)221 277 29-235.