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EWI trauert um Prof. Dr. Felix Höffler

Prof. Dr. Felix Höffler

Das EWI trauert um seinen Direktor Prof. Dr. Felix Höffler, der am 4. Februar 2019 nach längerer, schwerer Krankheit verstorben ist. 

Felix Höffler wurde im Jahr 2011 zum Professor für wirtschaftliche Staatswissenschaften an der Universität zu Köln und zum Direktor des EWI ernannt. Im Jahr 2016 übernahm er zusätzlich noch das Amt des Direktors des Instituts für Wirtschaftspolitik (iwp) an unserer Universität. Er hat diese Ämter mit höchstem wissenschaftlichen Anspruch, persönlicher Geradlinigkeit und ausgeprägter Orientierung am jeweiligen Wohl des Ganzen ausgeübt. Sein Wirken am EWI hat das Ansehen des Instituts sowie dessen wissenschaftliche Leistungsfähigkeit in hohem Maße gemehrt. Insbesondere seine vielen erfolgreichen Doktorandinnen und Doktoranden sind ihm zu großem Dank verpflichtet. 

Seine schwere Erkrankung hat Felix Höffler mit einer bewundernswerten Haltung getragen, und er hat sich mit größtem Verantwortungsbewusstsein bis zuletzt in die Aktivitäten des Instituts eingebracht. 

Wir verlieren einen herausragenden Ökonomen, einen großartigen Kollegen und Mentor und einen einzigartigen Menschen. Wir werden ihn vermissen und ihm stets ein ehrendes Angedenken bewahren. Unser tief empfundenes Mitgefühl gilt seiner Familie, die nach einem Leidensweg nun viel zu früh auf ihn verzichten muss.

Prof. Dr. Marc Oliver Bettzüge, Prof. Dr. Wolfgang Ketter als Direktoren des EWI mit allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern

IEA Market Series Report: Coal 2018 veröffentlicht – unter Mitwirkung von ewi ER&S

18. Dezember 2018 | Wie in den vergangenen Jahren hat ewi ER&S auch 2018 wieder an der Erstellung des jährlichen Market Report Kohle mitgewirkt. Die Hauptergebnisse des Reports: Nach zwei Jahren des Rückgangs ist die weltweite Kohlenachfrage 2017 wieder um 1% gestiegen. Für 2018 wird ebenfalls wieder ein Anstieg erwartet. Obwohl die mediale Aufmerksamkeit sich auf Desinvestitionen und einen Kohleausstieg richtet und obwohl Akteure wie Energieversorger und Finanzinvestoren in den Industrieländern mit neuen Investitionen zurückhaltend sind, wird eine bis 2023 stabile weltweite Kohlenachfrage erwartet. [IEA Market Series Report: Coal 2018]

ewi ER&S analysiert Flexibilitätspotenzial von Haushalten zur netzdienlichen Reduktion von Nachfragespitzen

11. Dezember 2018 | Zukünftig könnte ein verstärkter Einsatz von Wärmepumpen und Elektroautos in den Sektoren Gebäude und Verkehr neue Anforderungen an den Netzausbau und den Netzbetrieb stellen, insbesondere in der Niederspannung. Der verstärkte Einsatz von Wärmepumpen und Elektroautos hat dabei Einfluss auf die nachgefragte Strommenge sowie auf die zeitliche Struktur der Stromnachfrage. Vor diesem Hintergrund untersucht ewi ER&S die Frage, welche netzdienlichen Flexibilitätspotenziale in Haushalten zukünftig kostengünstig genutzt werden könnten. Die Kurzstudie wurde innerhalb des Kopernikus-Projekts ENSURE "Neue Netzstrukturen" erstellt. [Kurzstudie]