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Virtuelles Institut Strom zu Gas und Wärme legt Abschlussbericht vor. ewi ER&S ist Partner und Ko-Koordinator.

24. Oktober 2018 | Das Virtuelle Institut Strom zu Gas und Wärme, gefördert vom Land Nordrhein-Westfalen und unterstützt vom Cluster EnergieForschung der EnergieAgentur.NRW, bündelt die Kompetenzen aus sieben unterschiedlichen Forschungsinstituten, die interdisziplinär die Integration von Flexibilitätsoptionen in das Energiesystem ganzheitlich betrachten. Das Hauptprojekt des Virtuellen Instituts hat nun seinen Abschlussbericht über die Forschungsaktivitäten der Jahre 2015 bis 2017 vorgestellt. ewi ER&S ist Partner und Ko-Koordinator des Virtuellen Instituts, hat den Band I "System- und Standortanalysen" koordiniert und war maßgeblich an Band II "Pfadanalysen" und an den Technologie-Steckbriefen in Band V beteiligt. [Abschlussbericht auf der Webseite des Virtuellen Instituts] [Broschüre] [Management Summary] [Band I] [Band II] [Band III] [Band IV] [Band V]

ewi ER&S and The Gas Value Chain diskutieren die langfristige Relevanz von Gas im dekarbonisierenden deutschen Energiesystem

23. Oktober 2018 | Gasförmige Moleküle als Energieträger werden auch im Falle extensiver Elektrifizierungsszenarien ausschlaggebend sein, während eine breitere Nutzung von Gas Deutschlands Dekarbonisierungsziele günstiger und weniger drastisch erreicht. Dies zeigt ein neues Paper von ‘ewi ER&S’ und ‘The Gas Value Chain Company GmbH’ über die unterschätzte langfristige Relevanz von Gas im dekarbonisierenden deutschen Energiesystem. [Paper (englisch)] [Pressemitteilung]

Neue ewi ER&S Studie: Nord Stream 2 ermöglicht niedrigere Strompreise in der EU

11. Oktober 2018 | Im Auftrag von Nord Stream 2 hat ewi ER&S die Effekte der Nord Stream 2 Pipeline auf die europäischen Großhandelsstrompreise untersucht. Die Studie zeigt, dass in einem LNG-Niedrigpreisszenario die europäischen Strompreise um 2,2 bis 4,3 €/MWh (-5 % bis -8 %) niedriger wären. In einem LNG-Hochpreisszenario wären die Strompreise um 6,5 bis 10,7 €/MWh (-12 % bis -16 %) niedriger. Die geringeren Preise führen zu einer jährlichen Entlastung der europäischen Konsumenten um 7 bis 15 Mrd. € pro Jahr im LNG-Niedrigpreis- beziehungsweise 21 bis 35 Mrd. € pro Jahr im LNG-Hochpreisszenario. [Studie (englisch)] [Executive Summary (englisch)] [Pressemitteilung]

ewi ER&S untersucht Marktentwicklungsmodell

28. September 2018 | ewi ER&S wurde von ARGE Netz mit einer ökonomischen Analyse des Marktentwicklungsmodells beauftragt und untersucht in dieser Studie die Auswirkungen einer Einführung des Marktentwicklungsmodells auf verschiedene Akteursgruppen. Zur Erweiterung der bestehenden Vermarktungsmöglichkeiten von EE-Strom schlagen der Bundesverband Windenergie und ARGE Netz das Marktentwicklungsmodell vor. Dieser Gesetzesänderungsvorschlag soll innerhalb des EEG die direkte Vermarktung von EE-Strom vom EE-Anlagenbetreiber an den Letztverbraucher ermöglichen und außerdem die nachweisliche Gleichzeitigkeit von Erzeugung und Verbrauch (Verwertbarkeit) sicherstellen. Für Letztverbraucher schafft das Marktentwicklungsmodell eine Möglichkeit, ihre Präferenz für verwertbaren EE-Strom zum Ausdruck zu bringen und diesen zu beziehen. Die daraus entstehende Zahlungsbereitschaft der Letztverbraucher ermöglicht es den EE-Anlagen, ihren verwertbaren EE-Strom besser zu vermarkten. Durch den bilateralen Vertrag mit der EE-Anlage hat der Letztverbraucher im Marktentwicklungsmodell einen Anreiz, seinen Verbrauch auf das Erzeugungsprofil der EE-Anlage abzustimmen. Wenn Erzeugung und Verbrauch in räumlicher Nähe zueinander stehen, können so auch die Netze entlastet werden. Das EEG-Konto wird durch das Marktentwicklungsmodell kostenseitig nicht zusätzlich belastet; es kann sogar zu Entlastungen kommen. Da außerdem der Börsenpreis in den meisten Fällen vom Marktentwicklungsmodell nicht beeinflusst wird, werden die übrigen Letztverbraucher monetär mindestens gleichgestellt. [Studie]

In eigener Sache: ewi ER&S Geschäftsführer Dr. Harald Hecking wechselt in die Industrie

25. September 2018 | Dr. Harald Hecking (34), Geschäftsführer von ewi ER&S, wechselt zum 15. Oktober in den Innovationsbereich beim Energiekonzern Uniper in Düsseldorf. Die Trennung vom EWI erfolgt auf seinen Wunsch und in bestem Einvernehmen mit den Gremien des Instituts. Eine Nachfolgerin oder ein Nachfolger für Dr. Hecking wird gesucht. Dr. Hecking leitet ewi ER&S seit Juni 2015 in einer Doppelspitze mit Dr. Christina Elberg. Besondere Aufmerksamkeit erlangte er jüngst unter anderem als wissenschaftlicher Hauptgutachter für die dena-Leitstudie „Integrierte Energiewende“. [Pressemitteilung]