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Theresa Wildgrube, M.Sc.

Theresa Wildgrube

ist seit 2016 Research Associate bei ewi ER&S und Doktorandin am Energiewirtschaftlichen Institut (EWI) an der Universität zu Köln. In Beratungsprojekten für Auftraggeber aus der Industrie und dem öffentlichen Sektor untersuchte sie beispielsweise Finanzierungsalternativen für das EEG. Sie beriet u.a. das BMWi, die dena und Ecofys. Ihr Forschungsschwerpunkt liegt in den Bereichen Dekarbonisierung der Industrie sowie Klima- und Energiepolitik. Zuvor war Theresa Wildgrube als Politikberaterin mit Schwerpunkt Energie und Klima bei Fundación IDEA in Mexiko tätig. Sie studierte Economics and Management Science an der HU Berlin sowie Internationale Beziehungen an der TU Dresden und der University of New England (Armidale, Australien).

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Lebenslauf

Studien

Auftraggeber: Deutsche Energie-Agentur (dena)

Kurzstudie: Alternativen zur Finanzierung des EEG

ewi ER&S und das FiFo Köln analysieren in einem wissenschaftlichen Kurzgutachten drei Ecklösungen für eine alternative EEG-Finanzierung: eine leistungsbasierte EEG-Umlage, eine CO2-Abgabe sowie eine Finanzierung über den Bundeshaushalt. In allen Optionen verbessert sich die Wettbewerbssituation von Strom und Anreize für die Sektorenkopplung werden geschaffen.

Auftraggeber: Deutsche Energie-Agentur (dena), Die Allianz für Gebäude-Energie-Effizienz (geea)

Gebäudestudie – Szenarien für eine marktwirtschaftliche Klima- und Ressourcenschutzpolitik 2050 im Gebäudesektor

Die geea Gebäudestudie, initiiert von den Mitgliedern der Allianz für Gebäude-Energie-Effizienz (geea), liefert eine ökonomische Analyse des Gebäudesektors. Es wird untersucht, wie die Transformation des Gebäudesektors durch ein Zusammenspiel aus Gebäudehülle, Anlagentechnik und der Umstellung der Energieerzeugung hin zu einer Zielerreichung von 80% bzw. 95% Treibhausgasminderung gelingen kann. Die Studie wurde im Kontext der dena-Leitstude Integrierte Energiewende entwickelt. ewi ER&S ist ökonomischer Hauptgutachter der Studie in Zusammenarbeit mit FIW und ITG als technische Gutachter.

Auftraggeber: Deutsche Energie-Agentur (dena)

dena-Leitstudie Integrierte Energiewende – Zwischenfazit

Entsprechend der Zielsetzung der deutschen Energie- und Klimapolitik sollen die Emissionen von Treibhausgasen bis 2050 gegenüber 1990 um 80 bis 95 Prozent sinken. Dieses Ziel beruht auf den Beschlüssen der Pariser Klimakonferenz, nach denen die Erderwärmung auf deutlich unter 2 Grad, besser auf 1,5 Grad begrenzt werden soll. Die Deutsche Energie-Agentur (dena) hat deshalb im Februar 2017 mit über 50 Partnern aus verschiedenen Branchen die dena-Leitstudie Integrierte Energiewende initiiert. Die Studie ist in die vier Studienmodule „Energieerzeugung und -verteilung“, „Gebäude“, „Industrie“ und „Mobilität“ aufgeteilt. Dabei werden die zur Deckung der Energiebedarfe notwendigen Infrastrukturen – Strom-, Gas- und Wärmenetze sowie die Infrastrukturen für flüssige Energieträger – über die Modulgrenzen hinweg gemeinsam betrachtet. Das Ziel der Leitstudie ist, Lösungen und Rahmenbedingungen für ein optimiertes, nachhaltiges Energiesystem bis 2050 zu identifizieren und realistische Gestaltungsmöglichkeiten in vier Sektoren mit zahlreichen Unterbranchen zu analysieren. ewi ER&S ist wissenschaftlicher Hauptgutachter der dena-Leitstudie.

Auftraggeber: ewi ER&S

Ökonomische Effekte eines deutschen Kohleausstiegs auf den Strommarkt in Deutschland und der EU

ewi ER&S greift mit der Studie „Ökonomische Effekte eines deutschen Kohleausstiegs auf den Strommarkt in Deutschland und der EU“ ein im Januar 2016 von Agora Energiewende veröffentlichtes Konzept zum Kohleausstieg in Deutschland auf. Der Agora-Vorschlag sieht eine vorzeitige Abschaltung aller deutschen Kohlekraftwerke bis 2040 sowie eine Stilllegung der durch den Kohleausstieg frei werdenden CO2-Zertifikate im europäischen Emissionshandelssystem vor. Auf Grundlage des ewi-Strommarktmodells DIMENSION werden die Mehrkosten und Verteilungseffekte dieser Doppelmaßnahme für den deutschen und europäischen Strommarkt berechnet. Der Kohleausstieg wird wirtschaftstheoretisch eingeordnet und seine projizierten Kosten zur erreichten Vermeidung von CO2-Emissionen ins Verhältnis gesetzt.

Projekte

Deutsche G20-Präsidentschaft 2017: Wissenschaftliche Unterstützung bei der Vorbereitung und Durchführung des Energiearbeitsgruppenprozesses
Analyse eines effizienten Einsatzes von Strom in der Sektorenkopplung
Consequences of German Bidding Zones
Future gas demand and gas flows of North-Western Europe

Zeitschriften

Ökonomische Effekte eines deutschen Kohleausstiegs

Harald Hecking, Jürgen Kruse, Martin Paschmann, Alexander Polisadov, Theresa Wildgrube; 2016
In: et – Energiewirtschaftliche Tagesfragen, Vol. 66 (11), pp. 27-29.
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