Team

Jakob Peter, M.Sc. ETH

Jakob Peter

ist seit Februar 2014 wissenschaftlicher Mitarbeiter bei ewi ER&S und Doktorand am EWI. Er studierte an der ETH Zürich Maschinenbauingenieurswissenschaften mit den Schwerpunkten Energietechnik, Fluiddynamik und numerische Mathematik. Nach dem Studium war er Stipendiat des Mercator Kollegs für internationale Aufgaben und als Berater für Sustainable Investment Partners, das Bundesumweltministerium und die Internationale Energie Agentur tätig. Herr Peter forscht zu Dekarbonisierung, Marktintegration von erneuerbaren Energien sowie der ökonomischen und technischen Modellierung von Energiesystemen.

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Lebenslauf

Studien

Auftraggeber: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

Black Swans (Risiken) in der Energiewende

Die Energiewende hat eine große Bedeutung für die Energieversorgung und die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland. Die vorliegende Studie soll zur Vorbereitung eines politischen Risikomanagements nicht erwartete oder unwahrscheinliche Ereignisse dahingehend untersuchen, ob und welche energiepolitischen und gesamtwirtschaftlichen Wirkungen sie entfalten können. Darauf aufbauend soll untersucht werden, welche (politischen) Vorsorge- und Reaktionsmöglichkeiten ergriffen werden können. Die Aufgabe der Studie liegt daher darin, wesentliche Risiken für die Energiewende und insbesondere den Ausbau der Erneuerbaren Energien zu identifizieren, zu selektieren und auf ihre Wirkungen hin zu untersuchen.

Förderer: E.ON Climate & Renewables North America

Germany’s Wind and Solar Deployment 1991-2015

Im Rahmen einer Forschungskooperation mit der Stanford Universität erarbeitete das Energiewirtschaftliche Institut (EWI) die Case Study ‚Germany’s Wind and Solar Deployment 1991-2015 – Facts and Lessons Learnt‘ zur Energiewende in Deutschland. Als zentrales Element der Energiewende gilt der Ausbau von Wind- und PV-Kapazitäten in Deutschland, wobei die der EU kommunizierten nationalen EE-Ausbauziele (NREAP) bisher übertroffen wurden. Dies basierte auf einem großzügigen und für Investoren risiko-minimierenden Fördersystem (EEG) sowie vorteilhaften Netzanschlußbedingungen – trotz vergleichsweise mäßig vorhandenen natürlichen Ressourcen, speziell für PV. Gleichzeitig stellen die Kosten des Fördersystems eine Herausforderung dar. Eine weitere erfolgreiche Systemintegration erneuerbarer Energien bedarf zusätzlicher System-Flexibilität, einer Stärkung des europäischen Strombinnenmarkts sowie Anpassungen im Marktdesign. Hierbei stellen die beiden in dieser Vergleichsstudie mitbetrachteten U.S.-Bundesstaaten Kalifornien und Texas interessante Best-Practice Beispiele für kurzfristigere Handelsfristen auf den Strommärkten sowie regionalisierte Preissignale dar.

Förderer: E.ON Climate & Renewables North America

Solar and Wind Deployment: A Comparison of Experiences in Germany, California and Texas

Angesichts der globalen Klimawandelproblematik verfolgen Deutschland wie auch die zwei U.S.-Bundesstaaten Kalifornien und Texas Dekarbonisierungsstrategien auf Basis erneuerbarer Energien, welche mit unterschiedlichen Policy-Instrumenten verfolgt werden. Die im Rahmen einer Forschungskooperation mit der Stanford Universität vom Energiewirtschaftlichen Institut (EWI) erarbeitete Vergleichsstudie ‚Solar and Wind Deployment: A Comparison of Experiences in Germany, California and Texas – Facts and Brief Analysis‘ zeigt auf, dass der Ausbau von Wind und PV in Deutschland vergleichsweise schnell mit nicht zu vernachlässigbaren Kosten erfolgt ist und dass die beiden U.S.-Märkte die Investitionsbedingungen für Wind und PV durch dreierlei Maßnahmen verbessern könnten: 1. Reduktion von institutionellen Hemmnissen und Transaktionskosten, 2. Einführung eines CO2-Preises (Texas) oder Erhöhung des CO2-Preises (Kalifornien), 3. die Einführung spezifischer Förderung für Wind und PV, falls stichhaltige zusätzliche Gründe für eine technologie-spezifische Förderung bestehen.

Förderer: Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen

Virtuelles Institut Strom zu Gas und Wärme—Entwicklung einer Forschungsagenda für NRW

Im Rahmen des Vorprojekts zum aktuellen Projekt „Virtuelles Institut NRW: Strom zu Gas und Wärme“ wurde die Gründung eines Virtuelles Instituts aus ausgewählten Forschungseinrichtungen in Nordrhein-Westfalen vorbereitet. Hierbei wurde eine Forschungsagenda vor dem Hintergrund der spezifischen Rahmenbedingungen und Herausforderungen für Nordrhein-Westfalen entwickelt. Unter anderem wurden die relevanten Akteure in NRW aus Wissenschaft und Industrie sowie Vernetzungsaktivitäten mit anderen Regionen, Netzwerken identifiziert. Bereits vorhandene Studien und laufende Projekte zu dem Thema „Strom zu Gas und Wärme“ wurden analysiert. Es erfolgte eine techno-ökonomische, technologische und systemanalytische Betrachtung der potentiellen Energiepfade. Es wurde eine Defizitanalyse aus den Ergebnissen der o.g. Analysen angefertigt und die Forschungsagenda mit ausgewählten Stakeholdern diskutiert und weiterentwickelt.

Projekte

Modellierungsexpertise für die marokkanische Regierung
Kosten der Energiewende

Working Papers

Reliability in Multi-Regional Power Systems – Capacity Adequacy and the Role of Interconnectors

Simeon Hagspiel, Andreas Knaut, Jakob Peter
August 2017
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Solar and Wind Deployment: A Comparison of Experiences in Germany, California and Texas.

Marc Oliver Bettzüge, Christina Elberg, Felix Höffler, Jakob Peter
Dezember 2015
[PDF-Download]

Germany’s Wind and Solar Deployment 1991 – 2015

Marc Oliver Bettzüge, Christina Elberg, Felix Höffler, Jakob Peter
Dezember 2015
[PDF-Download]

Zeitschriften

COP 21 – Euphorie, Ernüchterung und Perspektiven für globale Treibhausgasminderung

Marc Oliver Bettzüge, Jakob Peter; 2016
In: ifo Schnelldienst, Vol. 69 (3), pp. 26-29.
[Link]

Wie lässt sich der deutsche Exportüberschuss für Strom in 2013 erklären?

Christian Growitsch, Stephan Nagl, Jakob Peter, Christian Tode; 2014
In: et – Energiewirtschaftliche Tagesfragen, Vol. 64 (11), pp. 38-41.
[Link]