Team

Broghan Helgeson, M.Sc.

Broghan Helgeson

ist seit 2016 Research Associate bei ewi ER&S und Doktorandin am Energiewirtschaftlichen Institut (EWI) an der Universität zu Köln. In Beratungsprojekten für Auftraggeber aus der Industrie und dem öffentlichen Sektor untersuchte sie beispielsweise die Verbreitung von Elektrofahrzeugen und die Integration von Ladeinfrastruktur sowie die Rolle von Power-to-X-Technologien und synthetischen Brennstoffen. Sie beriet u. a. das Land Nordrhein-Westfalen. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der Reduktion von Treibhausgasemissionen im Endenergieverbrauch unter Berücksichtigung der Integration der erneuerbaren Energien sowie der Sektorenkopplung zwischen Straßenverkehr und Elektrizitätswirtschaft. Vor ihrer Zeit bei ewi ER&S war Broghan Helgeson wissenschaftliche Hilfskraft am EWI. Sie studierte Volkswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Energiewirtschaft an der Universität zu Köln und chemische Verfahrens- und Biotechnik an der Tufts University (Boston, Massachusetts, USA).

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Lebenslauf

Studien

Förderer: Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches (DVGW)

Abschlussbericht: Die Rolle von Power-to-Gas im Kontext der Energiewende

Die vorliegende Studie untersucht aus ökonomischer Perspektive, welche Rolle die PtG Technologie als Schlüsseltechnologie für die einzelnen Sektoren (Strom-, Wärme- und Verkehrssektor) und auch deren Verbindung haben kann. Zu den PtG-Einsatzmöglichkeiten im Rahmen der Analyse zählen die chemische Speicherung und die Nutzung von PtG-Gasen in der Industrie, die (potentielle) Vermeidung von HGÜ-Stromnetzausbau durch PtG-Anlagen, die Nutzung von Power-to-Heat (PtH) im Wärmemarkt und die weitere Umwandlung von PtG-Gasen zu flüssigen Kraftstoffen (PtGtL) im Straßenverkehrssektor.

Auftraggeber: ewi ER&S

Disruptive Potential in the German Electricity System – an Economic Perspective on Blockchain

Der Wirbel um Blockchain zeichnete düstere Zukunftsszenarien für Energieversorgungsunternehmen in Deutschland. Die Kurzstudie „Disruptive Potential in the German Electricity System – an Economic Perspective on Blockchain“ zeigt, dass Blockchain und andere Plattformen aktuell kein disruptives Potenzial im Peer-to-Peer Handel von Strom zwischen Prosumenten und Konsumenten hat. Zwar stehen Plattformen für Peer-to-Peer Stromhandel (z.B. mittels Blockchain) keinen organisatorischen oder regulatorischen Hürden gegenüber, allerdings behindern Steuern und Umlagen auf Endverbraucherpreisen die wirtschaftliche Anwendung von Peer-to-Peer Transaktionen. Weitere Kosten für die technologisch bedingte Dezentralität benachteiligen öffentliche Blockchain Plattformen zusätzlich.

Förderer: Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen

Virtuelles Institut Strom zu Gas und Wärme—Entwicklung einer Forschungsagenda für NRW

Im Rahmen des Vorprojekts zum aktuellen Projekt „Virtuelles Institut NRW: Strom zu Gas und Wärme“ wurde die Gründung eines Virtuelles Instituts aus ausgewählten Forschungseinrichtungen in Nordrhein-Westfalen vorbereitet. Hierbei wurde eine Forschungsagenda vor dem Hintergrund der spezifischen Rahmenbedingungen und Herausforderungen für Nordrhein-Westfalen entwickelt. Unter anderem wurden die relevanten Akteure in NRW aus Wissenschaft und Industrie sowie Vernetzungsaktivitäten mit anderen Regionen, Netzwerken identifiziert. Bereits vorhandene Studien und laufende Projekte zu dem Thema „Strom zu Gas und Wärme“ wurden analysiert. Es erfolgte eine techno-ökonomische, technologische und systemanalytische Betrachtung der potentiellen Energiepfade. Es wurde eine Defizitanalyse aus den Ergebnissen der o.g. Analysen angefertigt und die Forschungsagenda mit ausgewählten Stakeholdern diskutiert und weiterentwickelt.

Projekte

E-Mobility: Infrastruktur an der Schnittstelle von Automobil- und Energiewirtschaft